Ratgeber
Warum Unternehmen auf ein Softphone umsteigen sollten
Viele Unternehmen telefonieren noch über klassische Tischtelefone, obwohl ihre Telefonanlage längst auf einem SIP-Trunk oder einer Cloud-PBX läuft. Ein Softphone macht diese vorhandene IP-Infrastruktur ohne zusätzliche Hardware nutzbar – hier sind die wichtigsten Gründe, warum sich der Umstieg lohnt.
1. Geringere Hardware-Kosten
Ein Tischtelefon pro Arbeitsplatz kostet in der Anschaffung schnell 50 bis 150 Euro – bei zehn Mitarbeitenden also mehrere hundert Euro, ganz ohne laufende Kosten mitgerechnet. Ein Softphone läuft dagegen auf dem ohnehin vorhandenen Firmenrechner. Die einzige zusätzliche Investition ist meist ein Headset.
2. Flexibles Arbeiten wird zum Standard
Ob Homeoffice, ein zweiter Standort oder unterwegs beim Kunden: Solange eine Internetverbindung besteht, ist die Firmennummer über das Softphone erreichbar – ohne Rufumleitung auf das private Handy und ohne separate Mobilfunkkosten.
3. Neue Mitarbeitende sind in Minuten telefonisch erreichbar
Statt ein neues Tischtelefon zu bestellen, zu verkabeln und zu konfigurieren, reicht ein neuer Lizenzschlüssel. Das ist besonders bei wachsenden Teams oder häufigem Personalwechsel ein spürbarer Zeitgewinn für die IT.
4. Direkte Anbindung an CRM und andere Software
Über die TAPI-Schnittstelle unter Windows lässt sich eine Telefonnummer direkt in einem CRM- oder ERP-System anklicken – das Softphone wählt automatisch. Das spart nicht nur Zeit beim Wählen, sondern reduziert auch Tippfehler bei Rufnummern.
5. Zentrale statt dezentrale Verwaltung
Eine Company-Lizenz deckt alle Arbeitsplätze im Unternehmen ab. Das erleichtert die Übersicht über Lizenzanzahl, Laufzeit und Kosten erheblich, verglichen mit einzeln verwalteten Telefonanschlüssen.
6. Unabhängigkeit vom Telefonanlagen-Anbieter
Viele SIP-Trunk- und Cloud-PBX-Anbieter verkaufen ein eigenes, an ihre Plattform gebundenes Softphone. Wechseln Sie später den Anbieter, muss dieses hauseigene Softphone im ganzen Unternehmen aufwendig neu ausgerollt werden. Ein unabhängiges Softphone wie Best Softphone löst das: Beim Anbieterwechsel ändern sich lediglich die SIP-Zugangsdaten je Nutzer – die Software selbst bleibt exakt dieselbe. So bleiben Sie beim Anbieter Ihrer Telefonanlage flexibel, statt beim Softphone erneut gebunden zu sein.
Wann lohnt sich der Umstieg besonders?
Der Umstieg auf ein Softphone lohnt sich besonders, wenn eines der folgenden Szenarien zutrifft:
- Sie nutzen bereits einen SIP-Trunk oder eine Cloud-PBX, aber (noch) kein passendes Softphone dafür.
- Ihr Team arbeitet ganz oder teilweise im Homeoffice.
- Sie möchten Telefonie direkt mit Ihrer bestehenden Unternehmenssoftware verbinden.
- Sie suchen eine Lösung ohne feste Mindestlaufzeit oder große Hardware-Vorabinvestition.
Häufige Fragen
Best Softphone verbindet sich direkt mit Ihrem bestehenden SIP-Trunk oder Ihrer Cloud-PBX – ohne zusätzliche Hardware.